Galerie 4- 2012

 

 

Alles fließt zusammen

Ich bin in einer bunten Natur zur Welt gekommen. Als ich meine Augen zum Leben öffnete, habe ich um mich herum den Frühling des Berges (Metîn) gesehen und um mich herum hörte ich die Stimme der Vögeln und der wilden Tiere. Wegen der Geräusche der Kriegsflugzeuge flüchteten die Menschen gemeinsam, Vogel und Lebewesen verließen zusammen ihre Orte.  Alles floss zusammen.  Schon in jener Zeit, in meiner Kindheit  begehrte ich den Stein, den Baum, den Berg und in die Grotte, die uns den Schutz gewehrleistet haben; meine Augen begehrten die Buntheit und die Natur. Unter den hellen Sonnenstrahlen, unter dem Mond und den Sternen empfand ich Tag und Nacht gleich schön. Da das Licht Farben hervorhebt, empfangen die Augen diese Farben, und der Künstler führt diese auf einer leeren Oberfläche zusammen, bringt das Ästhetische hervor.

Alle Farben wiederspiegeln sich in der Schönheit und in der Natur des Lebens. Aus der Gruppe der warmen und der kalten Farben kommen alle zusammen und in der Malerei nimmt jede eine besondere Stellung. Ich wollte in meinen Gemälden die gemeinsame Bewegung sichtbar machen: aus den Entwicklungen des Lebens, aus der Bewegung der Natur und aus vielfältigen Buntheit der Menschen, Lebewesen und Vogeln. Sie kommen auf gemeinsamer Art und weise in die Welt, leben und sterben auch so; dieses ist die Lebensart. Es gibt eine kollektive Erinnerung und die Massaker kommen gemeinsam vor. Menschen, Natur und Lebewesen, alle denken, sterben und vergehen gemeinsam.

Es gibt keine Freiheit, von der die Rede ist. Alleinsein Können hat keinen Sinn und dies ist außerhalb der Gruppenvorstellung. Das Zusammenleben in der Tradition des Ostens hat Spuren hinterlassen und diese dauert an. Es gibt manchmal Einzelne Menschen, die daran glauben, dass alle andere Menschen seine Sichtweise teilen sollen, wenn nicht, sollen diese nicht weiter existieren. Unter Denkmantel der Demokratie und Menschenrechte produzieren diese vernichtenden Waffen und begehen in der Öffentlichkeit Mordtat.

In diesen Gruppengemälden habe ich alles zusammengeknüpft und sowieso Bewegung, Denken, Leben und Sterben fließen auf dieser Erde gemeinsam. Dieses habe ich mit der Sprache der Farben zusammengebracht, alles gehört zusammen, selbst die Farben können nicht auseinandergehalten getrennt sein. Ich möchte, dass jede/r sich in diesen Bildern wiederspiegelt fühlt, eigene Persönlichkeit aufbaut und eigene freie Meinung und Vorstellung bildet, damit die Person frei wird, die Gesellschaft und das Leben auf der eigenen richtigen Bahn verläuft, diese Bewegung und den Ablauf des Lebens mit der Schönheit der Farben schmückt und alles frei wird, so dass man gemeinsam zu den heiteren Sternen greifen kann, ein großer Fluss, wie Himmel aus den strahlenden Sternen Nahe sein, ein Garten aus allen Farben der Blumen, geschmückt mit Charme aus Wald und Steinen, aus Fluss und Bergen farbenfroh und die Vögel sollen darüber gemeinsam fliegen, damit die Menschen mit all ihren Farben, ihren Denk- und Sichtweisen gleichberechtigt leben und ihre Freiheit erlangen. Damit jede/r nach eigenen Verständnissen die Grazie des Lebens umarmen kann und ab jetzt: die Menschen sollen nicht mehr sterben und nicht mehr flüchten, die Wälder sollen nicht mehr brennen und die Lebewesen und Vogel aus angst nicht mehr herumirren. Kommt zusammen, um gemeinsam zu den Strahlen der Sterne zu laufen, das Licht der Sonne und des Mondes empfangen und mit Farben der Natur, aus Gehen der Lebewesen und aus Fliegen der Vögel eine bunte Gemälde kreieren, so dass das Gefühl und der Auge davon nicht satt wird und das Leben dadurch froh wird. Erst dann ist alles zusammen ansehnlich und schön.

Fahmi Balay

Berlin 24.08.2012

 

Her tişt bi hevre di herike

Ez di nava xwezayeka rengîn da hatime dinê, dema min chavên xwe ji bo jiyanê vekirîn min rengên buhara chiyayê (Metîn) li derdura xwe dîtin û dengê balinde û heywanên kuvî bihîst  ji ber dengê frokên sher mirov bi hevra di revîn, balinde û gyanewer bi hevra ji cihên xwe dichûn her tisht bi hevra di herikî her li wî demî min ew kevir, dar û chiya û shkeft viyan yên em parastîn di vê zarokitya xweda chavên min reng viyan û ji xwezayê hez kir. Li ber ronahiya rojê û heîv û stêrkan min shev û roj xwshik dîtin.ji berku  Ronayî rengan diyar dike, çav wan rengan hembêz diken û hunermend li ser ruberek vala dibet ba hev û estetîkê pêşkêş dike. Hemû reng xwe di nava bedewiya jiyan û xwezayê da dibînin. Ji gropa rengên germ û rengên sar diçin ba hev û di tabloy da her yek cihek taybet digre. Min xwastiye di van tabloyan da livîna bi hevra diyar bikem. Ji rudanên jiyanê, ji bizav û livîna xwezayê û ji hemerengiya mirov, gyanewer û balindan. Bihevra tên dinê û bihevra dijin û dimirin ev bûye sîstema jiyanê ev bîrkirneka bi hevraye û komkujî bi hevra di qewmin. Ji aliyê mirov, xweza û gyaneweran, di vê cîhanê da hemû bi hevra hizir diken , koçber dibin û dimirin. Ew azadiya tê gotin nayê dîtin ew rengê bitenê mayî bê wateye û ji gropa xwe haviye.  Jiyana bihevra di kevneşopiya rojhelatî da bandorek kirye û berdewame. Hind caran take kes diyar dibin û digehin wê baweriyê ku divê hemû grêday hizr û bîrên wî be eger na gereke bi hevra  di jyanê da nemînin. Ljêr navên demokrasî û mafê mirov çekên komkujî drust diken û li bazarê mirov kojiyê bikartînin. Di van komela tabloyan da min her tişt bihevra grêdaye û livîn, hizirkirin û jyan û mirin li ser vê xakê bihevra dimeşe. Ev jî bi zimanê rengan min bikaraniye û her tişt bi hevraye taku reng jî ji hevdu cuda nabin. Dxwazim her kes xwe di van tabloyan da bibîne û êdî kesatiya xwe ava bike bibe xwedî hizr û bîrên azad, da kes azad bibe, civak û jiyan dirastya xweda bimeşin da ev livîn û herikîna jyanê bi bedewiya rengan bi xemlîne û her tişt azad bibe û bi hevra ber bi stêrkên geş bimeşin da bikaribin ruberek freh wek asman ji bireqîna stêrkan bê par nebe, baxçe ji heme rengiya gulan bi xemle û xweza ji darstan û kevran, ji rubar û çiyan rengîn bibe û balnde bi hevra liser bifrin, da mirov bi hemû rengên xwe, bi hizr û ramanên xwe wek hev bijîn û bibin xwedî azadiya xwe

da her yek li gurî têgehên xwe xweşiya jiyanê hembêz bikere û ji niha û şunda; ne mirov bi hevra bimrin û koçber bibin, ne darstan bihevra bişewitin û ne gyandar û balnda ji tirsê bar biken. Werin bihevra ber bi roniya stêrkan bimeşin ji roj û heyvê ronahiyê bigrîn û bi rengên xwezayê, bi meşa gyanewran û ji frîna balindan tabloyek rengîn biafrînin ku hest û çav jê têr nebin û jiyan pê bikene. Wî demî her tişt bihevra xweş û bedewe.

 

Fahmi Balay

Berlin 24.08.2012

 

 

 

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